Nachdem sich der große afrikanische Zauberer 40 Jahre lang mit der Punktierkunst, Räucherungen und Lesung

von Zauberbüchern beschäftigt hatte, war er endlich zu der Entdeckung gekommen, dass es in einer Höhle in der Nähe

der Hauptstadt eine Zauberlampe gibt, deren Besitz ihn mächtiger als alle Könige der Erde machen würde.

Allerdings sagte ihm sein Zauberwerkzeug auch, dass nicht er die Lampe aus dem unterirdischen Versteck holen dürfe.

Also reist er in die große Stadt und sucht sich unter den Gassenjungen den Ärmsten und - wie er glaubt - Unbe-

deutendsten aus, um ihn in seinen Dienst zu stellen. Aladdin jedoch erfüllt die in ihn gesetzten Hoffnungen nicht -

er behält die Lampe und die "Geschichte aus Tausend und Eine Nacht" nimmt ihren Lauf.

 

Die Bühne ist in orientalischem Weiß gehalten, links führt ein fünf Meter hohe Treppe auf die oberste Spielfläche.

Dort seilt sich auch der Held der Geschichte, Aladdin in die Höhle ab. Im Hintergrund der Bühne sieht man drei

orietalisch anmutende Torbögen. In zweineinhalb Metern Höhe sind die Musiker auf getrennten Etagen zu sehen.

Auftrittsort der Geister ist eine sieben mal fünf Meter große Projektionsleinwand, welche teilweise als Marktplatzüberdachung,

teilweise als Baldachin in den Palästen verwendet wird. Insgeheim ist es ein opulentes Kostüm- und Ausstattungsschau-

spiel, mit beispielsweise maßstabgetreuen Kamelen und Elefanten.

         Regie: Stefan Wiel                                                                                                            Ausstattung: Stefan Wiel