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Eine walisische Kleinstadt. Die Zeit schein still zu stehen. Nur das Meer entreißt sich seinen Teil dem Land; jeden Tag; seit Jahrhunderten. Die Menschen sind verbunden,
verwurzelt und verstrickt; mit der Landschaft, den Geschichten, den Ritualen, den Elfen und den Feen. Alles scheint vorbestimmt. Da begegnen sich Ace und Bron. Am Meer. Sie- Verkäuferin in einem Supermarkt, er- Farmerssohn.
Im blauen Marina mit getönten Scheiben kurven sie übers Land, trinken Bier und kiffen. Ahnung wird zur Gewißheit: ein Mord verbindet beide und ihre Familien. Alle Beteiligten wissen, es trifft keinen Schuld, nur Schicksal. Aber
Ace und Bron machen sich auf den Weg: “Wenn wir unsere Vergangenheit akzeptieren würden, vielleicht wäre die Welt für uns nicht so verwirrend.” Die Bühne besteht aus einem
überdimensionalen T, welches schräg im Theaterraum steht und von hinten nach vorne von 2,5 Meter auf 2 Meter abfällt.Die Oberfläche dieses Ts sieht aus wie die Landepiste eines Flugplatzes, das Bild wird abgeschlossen durch eine
graue Projektionsfolie, die wir grauer Himmel wirkt.
Regie: Gerald Gluth Ausstattung: Martin Fischer
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